Times Person of the year 2009
Ben Bernanke ist Times Person of the year 2009.
Begründung: Er habe zwar auch die Wirtschaftskrise nicht kommen sehen, aber er habe in der Krise dann durch die Bereitstellung von “trillions of new dollars” von seiten der FED die Zahlungsfähigkeit der Banken und anderen großen Wirtschaftsteilnehmern wieder hergestellt und damit 2009 nicht zu einer großen Depression wie 1929 werden lassen; es sei schließlich nur zu einer milden Rezession gekommen.
Es klingt in dem Artikel fast so: Wenn man einfach mehr Geld in den Wirtschaftskreislauf gibt, dann geht es Allen besser – nach ein paar Geldkreisläufen – denn Alle heben dann ja mehr Geld. Problem solved!
Mehr Geld im Markt bedeutet zunächst mehr Liquidität, ok. Aber bedeutet es nicht auch Geldentwertung? Es gibt doch auf der Gegenseite nicht gleichzeitig mehr Wirtschaftsgüter? Mehr Geld greift auf die gleiche Anzahl Wirtschaftgüter zu, ergo steigen die Preis, sprich Geldentwertung.
Und die Ursachen der Krise sind damit doch nicht behoben. Ist es also dann nicht eher eine Retardation? Ist das nicht einfach eine neue, noch größere Blase? Die Dollar-Blase.